Spieler gewinnen rd. 1/3 der Klagen, in einem weiteren Drittel wird verglichen

In vielen Gesprächen mit Spielern haben wir gemerkt das sich eine grundlegende Fehlinformation in den Köpfen festgesetzt hat: Eine Spielerklage gegen Casinos sei angeblich “aussichts- und somit chancen-los”. Dagegen halten jedoch viele öffentlich verfügbare Informationen, die auch im Internet abrufbar sind. Spielerklagen haben in sehr vielen Fällen eine reale Chance, gewonnen zu werden.

Grundlage für den Gewinn einer Spielerklage ist ein psychiatrisches Gutachten, welches durch einen psychiatrischen Gutachter im Laufe des Prozesses erstellt wird. Bei spielsüchtigen Personen herrscht oft eine “partielle Geschäftsunfähigkeit”. Das bedeutet: Durch die Spielsucht ist diesen Personen bei Betreten eines Casinos nicht mehr möglich die Tragweite und Ausmaß ihrer Handlungen zu sehen und ihr Spielverhalten entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten einzuschränken.

Durch diese partielle Geschäftsunfähigkeit ist seitens des Casinos eine Rückabwicklung in den meisten Fällen erforderlich, was so zu einer Rückzahlung von Spielverlusten führt. Ein Spieler, der durch seine Spielsucht nicht geschäftsfähig ist kann sein Spiel nicht mehr kontrollieren.

Im Internet findet man zu den Ergebnissen dieser Spielerklagen oft keine Informationen. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Nicht jede Klage wird öffentlich in den Medien berichtet, und in den Fällen von gerichtlichen Vergleichen wird im Rahmen der Rückzahlungsvereinbarungen ein Stillschweigeabkommen unterzeichnet.

Kein Casino hat Interesse von öffentlichkeitswirksamen Berichten und Klagen zum Thema Spielerklagen, bzw. Rückzahlung von Verlusten.

Jedoch findet sich im Internet doch hier und da Einiges zu diesem Thema:

Casinos Austria – Spielerklagen kosteten über 10 Millionen Euro:

 
Weitere Spielerklagen möglich: